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Lungen­funktions­diagnostik sowie Diagnose und Behandlung des Asthma bronchiale in unserer Kinder- und Jugend­arzt­praxis in Brugg

Asthma ist eine chronische und entzündliche Erkrankung der Atemwege und nach Neurodermitis und Heuschnupfen die häufigste chronische Erkrankung bei Kindern. In Europa und Nordamerika haben ca. 5-9% aller Kinder und ca. 5-7% der Erwachsenen Asthma.

Die beim Asthma chronische Atemwegsentzündung und die sie begleitende Überempfindlichkeit (Hyperreagibilität) der Atemwege führen zu wiederkehrenden Asthma-Symptomen wie etwa Kurzatmigkeit und/oder Atemnot, Druck- oder Engegefühl in der Brust, Husten oder pfeifender Atmung (Giemen). Diese Symptome können leichter ausgeprägt sein, oder schwer und sogar lebensbedrohlich verlaufen (akuter Asthmaanfall). Typische Auslöser können (vor allem virale) Infektionen sein, körperliche Belastung, Tabakrauch, Allergene wie z.B. Pollen, Tierhaare oder Hausstaubmilben, oder bei manchen Patienten auch bestimmte Medikamente.

Wenn Sie Sorgen haben, dass Ihr Kind an einem Asthma bronchiale leiden könnte, sind wir Ihre kompetenten Ansprechpartner und beraten Sie gerne bezüglich der diagnostischen und nach Diagnosestellung der therapeutischen Möglichkeiten.

Diagnose

Bestehen klinische Symptome, die auf ein Asthma bronchiale hindeuten, führen wir im ersten Schritt eine Lungenfunktionsprüfung durch.  Dies kann ab dem Primarschulalter, je nach Reifegrad und Mitarbeitswillen des Kindes zum Teil bereits schon ab dem Kindergartenalter erfolgen. Neben einer Abklärung mittels Spirometrie freuen wir uns, für Sie unsere diagnostischen Möglichkeiten deutlich erweitert zu haben und bei medizinischer Notwendigkeit nun auch eine Bodyplethysmographie, den "Gold Standard" der Lungenfunktionsdiagnostik, anbieten zu können. 

Sollte diese Untersuchung noch nicht ausreichend zur Diagnosestellung sein, bieten wir zudem unspezifische bronchiale Provokationsuntersuchungen an. Diese Spezialuntersuchungen benötigen allerdings mehr Zeit (bis zu eineinhalb Stunden), da im Verlauf mehrfache Lungenfunktionsmessungen nötig sind und ggf. eine anschliessende Überwachung in der Praxis erfolgen muss.

Behandlung

Eine regelmässig und unter ärztlicher Verlaufskontrolle durchgeführte antientzündliche Therapie zusammen mit (falls möglich) einer Vermeidung spezifischer Trigger (z.B. bestimmter Allergene) kann das Auftreten von Asthma-Symptomen minimieren oder sogar gänzlich verhindern. Das optimale Therapieziel für ein Kind oder Jugendlichen mit Asthma sollte sein, uneingeschränkt an Alltags-, schulischen-, und sportlichen Aktivitäten teilnehmen zu können.

Wir beraten Sie sehr gerne bezüglich einer auf Ihr Kind individuell abgestimmten Asthmatherapie und führen eine ausführliche Asthmaschulung sowie die nötigen Verlaufskontrollen zur Beurteilung des Therapieansprechens und möglicher Therapieanpassungen durch.